Planung
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Wenn es um unser Trinkwasser geht, gewährleisten nur technisch und hygienisch optimierte Lösungen von der Planung bis zum Betrieb die notwendige Wassergüte.

Aus hygienisch-wirtschaftlicher Sicht sind "schlanke" Installationen das Ziel einer Planung. Daher sollte 1) jeder wenig genutzte Verbraucher eingeschleift und 2) der Hauptverbraucher bzw. das Spülsystem am Ende einer Stichleitung angeordnet sein.

 

Voraussetzung für einen regelmäßigen und vollständigen Wasserwechsel – bereits im bestimmungsgemäßen Betrieb – ist die sinnvolle Anordnung der Verbraucher auf der Etage.

 

  • Eine T-Stück-Installation kann in Gebäuden oder Bereichen ohne erhöhte hygienische Anforderungen bei häufig genutzten Entnahmestellen mit kurzen Anbindeleitungen angewandt werden.
     
  • Reihenleitungen sind das Mittel der Wahl, damit von Stichleitungen mit selten genutzten Entnahmestellen, wie z.B. einer frostsicheren Außenarmatur, keine Gefährdung für den Rest der Installation ausgeht. Dabei werden die Entnahmestellen über Wandscheiben mit zwei Abgängen eingeschleift und mit einer endständigen Entnahmestelle mit häufiger Benutzung, wie z. B. einer WC-Anlage (evtl. kombiniert mit einem Spülsystem) verbunden.
     
  • Eine Ringleitung ist sinnvoll, wenn bei erhöhten hygienischen Anforderungen eine Reihenleitung nicht in Frage kommt, z.B. weil kein Hauptverbraucher vorliegt. So können mehrere Verbraucher – auch über Zimmergrenzen hinweg – eingeschleift werden. Erfolgt in einem der Zimmer eine Wasserentnahme, fließt von beiden Seiten Wasser nach und durchspült die nicht genutzten Verbraucher.

 

Auswahl der Werkstoffe

 

Von ungeeigneten Werkstoffen können unerwünschte Nährstoffe in das Trinkwasser einer Hausinstallation übergehen. Laut Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) darf von Werkstoffen jedoch keine unzulässige Veränderung der Trinkwasser-Qualität ausgehen. Als ergänzende Regelwerke beschreiben die DIN 50 930-6, die Anforderungen der Kommission Trinkwasser (KTW) und das DVGW-Arbeitsblatt W 270 den Einfluss werkstoffseitiger Parameter auf die Trinkwasser-Beschaffenheit. Alle von Viega verwendeten Werkstoffe erfüllen diese Anforderungen.

 

Optimal dimensioniert planen

 

Im Bereich der Trinkwasser-Installation ist die Verwendung von kleiner dimensionierten Rohrleitungssystemen in Kombination mit strömungsgünstigen Bauteilen hygienisch und wirtschaftlich äußerst vorteilhaft. Einerseits vermeiden Sie einen erhöhten Materialaufwand, andererseits verringern Sie die Wassermenge in den Rohrleitungen.

 

Um eine Überdimensionierung zu vermeiden, ist die exakte Bedarfsermittlung der tatsächlichen Wasserentnahmen und Gleichzeitigkeiten des jeweiligen Objektes notwendig. Über die innerhalb einer gewissen Bandbreite variablen Werte, wie z. B. die Fließgeschwindigkeit unter Berücksichtigung realer Druckverluste, lassen sich die Dimensionen in Rohrnetzen deutlich verringern. Durch die Verwendung druckverlustarmer Absperrarmaturen, wie z. B. Kugelhähnen, kann zusätzliches Druckpotenzial genutzt werden.

 

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