Wenn es um unser Trinkwasser geht, gewährleisten nur technisch und hygienisch optimierte Lösungen von der Planung bis zum Betrieb die notwendige Wassergüte.
Aus hygienisch-wirtschaftlicher Sicht sind "schlanke" Installationen das Ziel einer Planung. Daher sollte 1) jeder wenig genutzte Verbraucher eingeschleift und 2) der Hauptverbraucher bzw. das Spülsystem am Ende einer Stichleitung angeordnet sein.
Voraussetzung für einen regelmäßigen und vollständigen Wasserwechsel – bereits im bestimmungsgemäßen Betrieb – ist die sinnvolle Anordnung der Verbraucher auf der Etage.
Auswahl der Werkstoffe
Von ungeeigneten Werkstoffen können unerwünschte Nährstoffe in das Trinkwasser einer Hausinstallation übergehen. Laut Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) darf von Werkstoffen jedoch keine unzulässige Veränderung der Trinkwasser-Qualität ausgehen. Als ergänzende Regelwerke beschreiben die DIN 50 930-6, die Anforderungen der Kommission Trinkwasser (KTW) und das DVGW-Arbeitsblatt W 270 den Einfluss werkstoffseitiger Parameter auf die Trinkwasser-Beschaffenheit. Alle von Viega verwendeten Werkstoffe erfüllen diese Anforderungen.
Optimal dimensioniert planen
Im Bereich der Trinkwasser-Installation ist die Verwendung von kleiner dimensionierten Rohrleitungssystemen in Kombination mit strömungsgünstigen Bauteilen hygienisch und wirtschaftlich äußerst vorteilhaft. Einerseits vermeiden Sie einen erhöhten Materialaufwand, andererseits verringern Sie die Wassermenge in den Rohrleitungen.
Um eine Überdimensionierung zu vermeiden, ist die exakte Bedarfsermittlung der tatsächlichen Wasserentnahmen und Gleichzeitigkeiten des jeweiligen Objektes notwendig. Über die innerhalb einer gewissen Bandbreite variablen Werte, wie z. B. die Fließgeschwindigkeit unter Berücksichtigung realer Druckverluste, lassen sich die Dimensionen in Rohrnetzen deutlich verringern. Durch die Verwendung druckverlustarmer Absperrarmaturen, wie z. B. Kugelhähnen, kann zusätzliches Druckpotenzial genutzt werden.
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